Interpellation: Keine Beteiligungen an fossiler Energieproduktion

Interpellation Felix Wettstein (Grüne, Olten): Beteiligungen des Kantons oder der PKSO an fossilen Energieträgern (18.05.2016)

Der Hintergrund dieser Interpellation: Im Dezember 2015 wurden am Klimagipfel in Paris ehrgeizige Ziele beschlossen: maximal 1,5 Grad Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit. Wenn das erreicht werden soll, müssen Öl-, Gas- und Kohlevorkommen, die bisher nicht verbrannt wurden, weitgehend im Boden bleiben. Eine absehbare Folge ist die Entwertung von Aktien/Beteiligungen jener Energiekonzerne, die Öl, Gas oder Kohle fördern und mit ihnen bzw. ihren Folgeprodukten handeln.  Der frühere US-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore drückte es so aus: „Wir haben eine Kohlenstoffblase. Und sie wird platzen.“

Angesichts dieser Ausgangslage bat ich den Regierungsrat um die Beantwortungen sechs Fragen zu seiner Haltung zu den Pariser Klimazielen sowie zur Beteiligungsstrategie des Kantons und der Pensionskasse. Die Interpellation im Wortlaut: 0086-2016-fossil

Aus den Antworten: Der Kanton hat nur bei der Firma Alpiq Beteiligungen, die darunter fallen könnten, und will sie nicht hergeben. Über die Anlagepolitik der kantonalen Pensionskasse hüllt sich der Regierungsrat in Schweigen.

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