Warum die Altersreform 2020 den Jungen ganz besonders nützt

Unsere Altersvorsorge baut auf den beiden Säulen AHV und Pensionskasse auf, darum müssen wir sie auch gemeinsam weiterentwickeln. Alle Anläufe der letzten Jahre, alleine die AHV oder alleine die berufliche Vorsorge in die Zukunft zu führen sind gescheitert. Wenn wir jetzt zustimmen, können endlich auch jene eine zweite Säule aufbauen, die nur einen geringen Lohn haben – zum Beispiel neben ihrer Ausbildung – oder jene, die mehrere Teilzeitanstellungen haben. Das nützt vor allem jüngeren Leuten und ganz besonders jungen Eltern, die Familienarbeit mit Erwerbsarbeit kombinieren. Ebenso wichtig ist ein fairer Umwandlungssatz. Er muss sinken, denn schon heute gilt nicht mehr, was in der Pensionskasse eigentlich gelten sollte, nämlich dass die Renten alleine aus dem persönlich angesparten Geld finanziert werden können. Es finden massive Verschiebungen von jung zu alt statt. Die vorliegende Reform beseitigt diese Schieflage, denn sie setzt die Renten aus der zweiten Säule realistisch an und stärkt die erste Säule. Fazit: Zweimal Ja am 24. September ist im Interesse aller Generationen, ganz besonders aber der Jungen.

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