In die Zukunft denken statt Kulturland verbauen

Leserbrief für OT/SZ/GT zum Artikel „Fruchtfolgefläche und Wildtierkorridor“ vom 29.11.2017

Der Ausbau der Autobahn zwischen Härkingen und Luterbach auf sechs Spuren muss dringend nochmals überdacht werden. Die Entwicklung selbstfahrender Fahrzeuge schreitet rasant voran. Diese Autos werden kleiner, schmaler und leichter als die heutigen gebaut. Sie werden zentimetergenau Spur halten können. Ähnlich wird die Entwicklung auch bei den Fahrzeugen für Gütertransporte sein, sofern sie überhaupt noch auf der Strasse verkehren. Auf einer Fahrbahnbreite, die heute aus vier Spuren plus zwei Pannenstreifen besteht, werden ohne weiteres sechs Spuren geführt werden können. Ausserdem werden selbstfahrende Fahrzeuge „smart“ unterwegs sein und ihre Geschwindigkeit oder Reisezeit rechtzeitig so anpassen, dass Staus minimiert werden. Darum wird die heutige Autobahnfläche ausreichen. Es braucht keine Verbreiterung der A1, denn eine solche würde einmal mehr wertvolle Fruchtfolgeflächen für immer zerstören.

Felix Wettstein, Parteipräsident Grüne Kanton Solothurn, Olten

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