Weit entfernt von einem Kompromiss. Zum Leserbrief „Wirtschaft wurde in die Pflicht genommen“

Kantonsrat Mark Winkler behauptet in seinem Leserbrief, dass es sich bei der kantonalen Umsetzung der Steuervorlage, über die wir am 19. Mai abstimmen, um einen Kompromiss handle. Tatsache ist: Die Gemeinden und der Kanton werden von den Firmen gesamthaft statt wie heute 230 Millionen Franken an Steuereinnahmen gerade mal noch 110 Millionen bekommen. Mehr als die Hälfte bricht innert zwei Jahren weg. Und all die beschworenen Massnahmen zur Gegenfinanzierung erreichen gerade mal ein Viertel dessen, was den gewinnschreibenden Firmen geschenkt wird. Ein Kompromiss sieht anders aus! Mit dieser Vorlage würde nichts als ein gewaltiges Finanzloch resultieren, darum Nein.

Felix Wettstein, Olten, Kantonsrat Grüne

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