„Der Wald ist gestresst“ – Grüne Bucheggberg-Wasseramt schauten in die Baumkronen

Als Ständeratskandidat war ich eingeladen, am öffentlichen Anlass der Grünen Bucheggberg-Wasseramt teilzunehmen. Am 6. Juni 2019 führte ein Waldspaziergang unter kundiger Führung von Revierförster Daniel Schmutz in den Eichenholzwald zwischen Gerlafingen und Derendingen. Die Trockenheit und Hitze der letzten Sommer setzt dem Wald zu. Geschwächte Bäume sind anfälliger auf Schädlinge. Und grosse Probleme machen auch eingeschleppte Schädlinge, zum Beispiel Pilzsporen, welche die Eschen befallen. Ein Grossteil der Eschen im Mittelland ist inzwischen geschädigt, viele können nicht mehr gerettet und müssen gefällt werden. Daniel Schmutz zeigte aber auch auf, wie die Forstleute daran arbeiten, stabile Strukturen in den Wäldern zu schaffen, um ein Gleichgewicht zwischen älteren und jüngeren Beständen, zwischen verschiedenen Pflanzenarten zu erreichen. Nur wenig wird angepflanzt, in erster Linie wird jenen Bäumen zum Gedeihen verholfen, die sich selber ansiedeln. Das braucht gezielte Pflege. Die Forstarbeit verdient unseren Respekt; sie ist unabdingbar, wenn wir auch künftig die Wälder betreten und geniessen wollen.

Weiterlesen: https://www.gruene-so.ch/waldspaziergang-und-mitgliederversammlung-gruene-bucheggberg-wasseramt/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.